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Neue Geschäftsfelder im Auge
24. Februar 2026
Umsatzmilliardär Krones ist nicht nur wegen seiner Getränkeabfüll-Anlagen bekannt, sondern hat sein Know How und die damit verbundenen Kompetenzen inzwischen auch in einem branchenübergreifend tätigen Unternehmen als Systemintegrator für vollautomatische Intralogistiklösungen wie Hochregallager, FTS und Kommissionierung gebündelt.
Innenausstattung für den Fusionsreaktor
24. Februar 2026
Ein weiteres Puzzleteil für den Zusammenbau des Fusionsreaktors ITER (International Thermonuclear Experimental Reactor), das Vakuum-Segment Nr. 9, wurde vor zwei Tagen im italienischen Monfalcone auf einen Frachter verladen, der es nach Südfrankreich transportieren wird.
Witron automatisiert Edeka
23. Februar 2026
Die Automatisierungs-Spezialisten wollen mit einem neuen hochautomatisierten Zentrallager am Standort Melsungen den Detailhändler ab Mitte 2029 in die Lage versetzen, seine gut 500 Filialen des Edeka Hessenrings aus einem Trockensortiment optimiert und fehlerfrei mit bis zu 16.500 Artikeln beliefern.
Nicht brummen sondern summen
23. Februar 2026
In elf der grössten Städte der Schweiz hat die Post CH nur noch Elektro-Lieferfahrzeuge zum Einsatz. Sie verteilt somit die Hälfte ihrer Pakete rein elektrisch. Insgesamt sind mittlerweile über 1800 E-Fahrzeuge auf Achse, seit 2017 auch 6000 Elektrodreiräder. Ab 2030 soll nur noch elektrisch gefahren werden.
Strom sparen im Standby-Modus
23. Februar 2026
Mehr als 200 TGW-Roboter werden sich ab Mitte 2028 im hochautomatisierten Fulfillment Center der Drogeriemarkt-Kette dm im österreichischen Kronstorf um das effiziente Ein- und Auslagern der Ware kümmern. Bestellungen sollen an 16 manuellen sowie zwei robotgestützten PickCenter-Arbeitsplätzen zusammengestellt werden.
Verschieberegal statt Schmalganglager
20. Februar 2026
Wem «Tumeltsham» kein Begriff ist: Die 1587-Einwohner-Gemeinde im österreichischen Innviertel besteht aus 18 Dörfern und verfügt über einen Trumpf im Ärmel – die Elmag, die Maschinen und Werkzeuge für Gewerbe, Industrie und Handwerk herstellt. Und jetzt mithilfe von SSI Schäfer auch über neue Lagertechnik.
12,6 MWh Elektropower auf See
18. Februar 2026
Die Wasaline zwischen Vaasa in Finnland und Umeå in Schweden ist die nördlichste ganzjährig betriebene internationale Fährroute der Welt auf der sowohl Passagiere als auch Fracht transportiert werden. Seit Kurzem mit 12,6 MWh und der grössten Batteriekapazität, die jemals auf einem RoPax-Schiff installiert wurde.
Verstehen, starten, umsetzen
18. Februar 2026
Die Anforderungen an CO₂-Transparenz, Reporting und Nachweise steigen - sowohl durch die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) als auch durch internationale Lieferkettenstandards. Die Handelskammer Beider Basel (HKBB) bietet Unterstützung durch Seminare und Praxiszirkel an.
Britta Huber wird Hupac-Chefin
18. Februar 2026
Die aktuelle Vizepräsidentin der UPS-Healthcare-Sparte für Europa und Asien soll zum 1. Juli zur Hupac wechseln. In der fast 60 jährigen Firmengeschichte wird die 42Jährige als CEO die erste Frau an der Spitze des Unternehmens sein. Sie folgt auf Michail Stahlhut.
KI bei den Winterspielen
18. Februar 2026
Während in Norditalien die Olympischen Winterspiele für Begeisterung sorgen, fährt quasi im Parallelschwung eine faszinierende Entwicklung ins Blickfeld der Fördertechnik-Spezialisten: die zunehmende Durchdringung des Wintersports mit künstlicher Intelligenz und autonomer Technik.
«Eyecatcher» und Robotrebellen
WAGNER Schweiz AG
«Eyecatcher» und Robotrebellen
05. Februar 2026
Die Autonome Intralogistik mit fahrerlosen Systemen, Shuttles und autonomen mobilen Robotern (AMR) entwickelt sich rasant weiter bis hin zu humanoiden Systemen. An der LogiMAT 2026 sollen als «Eyecatcher» bereits die nächsten Entwicklungsstufen zu sehen sein.

Besondere Chance für industrielle Umgebungen: In geschlossenem Umfeld gelten ähnlich der erstmals im vergangenen Jahr auf der LogiMAT vorgestellten FastBots Solution von SSI Schäfer (Halle 8, Stand D05 und Halle 1, Stand 1D21) weniger Regulierungen als in einer offenen Lagerumgebung.
Produktions-Anwendungen
FTF- und AMR-Neuheiten werden in diesem Jahr vornehmlich in Halle 8 konzentriert sein, erklärt LogiMAT-Messeleiter Michael Ruchty. In einer der innovativsten Demonstrationen will Artisteril Robotics (Halle 8, Stand 8A80) eine reale Produktionsanwendung präsentieren, bei der ein humanoider Roboter kollaborativ mit einem AMR in einer industriellen Umgebung arbeitet.

ek robotics (Halle 8, Stand 8B21) stellt die fahrerlose Transportplattform X MOVE in Kombination mit einem kognitiven Roboter MAiRA von Neura Robotics als Lastaufnahmemittel vor. Die Lösung vereint damit Transport und Handling von Kleinladungsträgern in einem integrierten System.
Roboterflotten zentral steuern
Erstmals wird die neue Familie der Induros Transportroboter der Innok Robotics GmbH (Halle 8, Stand 8C05) zu sehen sein. Das AMR-Line-up mit vier Induros-Modellen 350s, 700, 700s und 1300 wird samt Flottenmanager präsentiert, mit dem Kunden komplette Roboterflotten zentral planen, steuern und optimieren können.
IML-Chefin A.Kirchheim
NEOintralogistics (Halle 1, Stand 1F01) zeigt ein AMR-basiertes, nachrüstbares Ware-zum- Mitarbeitenden-System für Fachbodenanlagen ohne bauliche Veränderungen. Die autonomen Roboter navigieren durch die Gänge im Lager, entnehmen die benötigten Behälter und bringen diese direkt zu den Kommissionierstationen.
Baukastenprinzip
MartinSystems (Halle 8, Stand 8F20) bringt mit dem MBT 08 einen AMR mit einem in der Breite verstellbaren Lift für unterschiedlichste Gebindegrössen mit nach Stuttgart. Mit der Lift- Konstruktion können bestehende, passive Übergabestationen weiterhin genutzt werden.
Fotos: LogiMAT / Euroexpo
Die Anforderungen hoher Flexibilität in der Geräteausführung verspricht der GEssbot der W. Gessmann GmbH (Halle 8, Stand 8F73) durch individuelle Gestaltung zu erfüllen. Mit verschiedenen Aufbauten lässt sich der vielseitig einsetzbare AMR optimal an die Anforderungen der Nutzer anpassen. Als Wagentransporter kann er Rollwagen mit Paletten, Gitterboxen oder anderen Behältern eigenständig aufnehmen. In Anwendungen mit Rollenförderer transportiert er zwei Behälter und kann mit einem RFID-Reader sowie dem GEssbot Hubsystem kombiniert werden.
Wandelbare Plattformen
Eine wandelbare AMR-Plattform mit kompakten Abmessungen, einer Nutzlast von bis zu 1600 kg und einer Geschwindigkeit von 1,6 m/s stellt SEW-Eurodrive (Halle 7, Stand 7D07) vor. Wahlweise kommen eine leistungsstarke LiFePo4-Batterie oder ein langlebiger
Kondensatorspeicher zum Einsatz. Ebenfalls als Plattform konzipiert ist der ReBeLMove Pro von igus (Halle 3, Stand 3D21).
«Grüezi» mit Handshake
Der kompakte, rechteckige Transportroboter auf vier Rädern mit Elektroantrieb bietet eine modulare Roboterplattform, die sich nach dem Baukastenprinzip individualisieren lässt. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2 m/s kann der AMR bis zu 250 kg tragen oder bis zu 900 kg ziehen.
ReBeLMove auch im Aussenbereich
Als individuelle Anbauten können beispielsweise höhenverstellbare Förderbänder und ein Cobot- Gelenkarmroboter für Montagearbeitsplätze, ein Anhänger für den Materialtransport oder ein Regal mit Lichtsignalen für eine produktive Kommissionierung genutzt werden. Überdies lasse sich der ReBeLMove Pro auch im Aussenbereich einsetzen.

Intelligente Neu- und Weiterentwicklungen decken darüber hinaus den innerbetrieblichen Palettentransport ab. Die überarbeitete Filics Unit des gleichnamigen Anbieters (Halle 8, Stand 8F25) ist ein AMR für den bodenbasierten Palettentransport. Die Unit besteht bekanntlich aus zwei physisch getrennten Roboterkufen, die synchron gesteuert werden. Das ermöglicht etwa das Nachschieben von Paletten in Linienlagern.
Der österreichische AGV-Hersteller Melkus Mechatronic GmbH (Halle 8, Stand 8A67) hat die Batteriekapazität des Palettentransporters G130 3.0 aus seiner AGV-Familie optimiert. Zudem sorgen zwei überlappend wirkende Sensoren des FTF mit echtem 360°-Rundumblick für zuverlässige Sicherheit.
Hindernisklassifikation per KI
In einer vollständig automatisierten Anwendung demonstriert Stäubli Robotics (Halle 8, Stand 8B17) live den neuen, selbstfahrenden Gegengewichtsstapler FL1500, der seit dem Oktober 2025 offiziell bestellbar ist. Seine Duplex-Mastvariante bietet Hubhöhen von mehr als drei Metern. Ein wartungsfreundliches Design hält alle Hauptkomponenten frei zugänglich. Multiway Robotics Ltd. (Halle 8, Stand 8F79) aus Shenzhen präsentiert auf der LogiMAT neue automatisierte Stapler mit KI-gestützter Hindernisklassifikation sowie Bewegungsprognosen, die die Navigationssicherheit in engen oder dynamischen Bereichen unterstützen.

Teils im Grossformat haben alle etablierten internationalen Flurförderzeuge-Hersteller ihren Auftritt in Stuttgart organisiert. Auf ihren Messeständen in den Hallen 9 und 10 sowie mit Fahrzeugdemonstrationen im Outdoorbereich im Ladehof zwischen den Hallen 10 und 8 zeigen sie ihre aktuellen Neuentwicklungen im Bereich der Stapler, Kommissioniergeräte und FTF. So präsentiert Cesab Material Handling Deutschland (Halle 10, Stand 10G07) die neuen Elektro-Gegengewichtsstapler B3 und B4.
Kalmar (Halle 10, Stand 10G21) nutzt die LogiMAT für die Europapremiere ihrer TT7-Serie. Die neue Terminal-Zugmaschine mit einer Zugkraft von 70 beziehungsweise 85 Tonnen wurden speziell für die Anforderungen an Umschlagterminals und die strengeren Vorschriften in Europa konzipiert.
Niederhub mit Aufwärtstrend
Toyota Material Handling Deutschland GmbH (Halle 10, Stand 10G41) stellt neue Elektro-Gegengewichtsstapler, Elektroschlepper sowie einen neuen automatisierten Hochhubwagen für den innerbetrieblichen Transport vor. Der neue Traigo80 feiert seine Messepremiere. Mit dem kompakten und wendigen Schubmaststapler FXR 14C-18C erweitert Still (Halle 10, Stand 10B41) sein Portfolio. Als weitere Messehighlights werden der neue Niederhubwagen EXH 14 sowie der Niederhubwagen EXH-S 20-25 genannt.

Im Bereich Lagertechnik hat Linde Material Handling (Halle 10, Stand 10B21) die neuen Schubmaster Linde Ri14, Ri16 und Ri18 im Traglastbereich von 1,4 bis 1,8 Tonnen mit integrierter Lithium-Ionen-Batterie und mehreren neuen Sicherheitsassistenzfunktionen im Gepäck. Zudem zeigt der Hersteller das neue Xi-Roadster-Modell der Elektrostaplerbaureihe bis zwei Tonnen Tragfähigkeit. Durch den Wegfall der A-Säule erschliesst die Drei- oder Vierradvariante grössere Sichtfelder.
Roadster und Schubmaster
«Flurförderzeuge, FTF und AMR lassen sich nicht gänzlich neu erfinden», so Ruchty. «Aber getreu dem diesjährigen Messemotto ‚Passion for Details‘ zeigen die Hersteller mit ihren Geräteentwicklungen, dass es immer noch ein paar Neuerungen gibt, die den kleinen Unterschied bei Effizienz, Flexibilität und Skalierbarkeit ausmachen».
Insbesondere im Bereich der Robotik erwarten viele, dass die Weiterentwicklungen in Richtung Individualisierung und humanoider Roboter die nächsten Jahre prägen werden. Auch wenn das Rad nicht immer zur Gänze von Neuem erfunden wird: Es bleibt spannend.
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